Autobahnprivatisierung und “Ehe für alle” – politischer Gesprächskreis mit Jan Jaeschke


Jan Jaeschke

Am vergangenen Wochenende fand wieder der politische Gesprächskreis der sinheimer Nationaldemokraten statt. Dieses mal war als Hauptredner Jan Jaeschke vor Ort, der eine breite Themenauswahl bot. Ganz aktuell waren die Änderungen des Grundgesetzes und die Beschlüsse des Bundestages der Vergangenen Wochen. Etwa die “Ehe für alle”, gegen welche sich die NPD als letzte verbliebene und ernstzunehmende Partei in Deutschland stellt. Selbst die CDU-Abgeordneten stimmten mit einer großen Zahl der “Homoehe” zu. Konservative Werte sucht man dort vergebens. Wie Jaeschke betont, ist für die NPD das klassische Familienbild genau so unantastbar wie das Bekenntnis zum eigenen Volk. “Die NPD steht für das ein, was vor 30 Jahren normal war und heute als böse gilt”, so Jaeschke. Doch das war bei weitem nicht alles, was der Bundestag an absurden Ideen umgesetzt hat.

Nebenbei bemerkt gilt in Deutschland nun eine Obergrenze für Bargeldzahlungen. Ein Weg in die Bargeldabschaffung. In einem anderen Bereich fand die Enteignung der Bürger bereits statt. Seit einigen Wochen sind die Bundesautobahnen (BAB) privatisiert und im Besitz einer GmbH. Diese muss lediglich dem Bundestag einen Fünfjahresplan für ihr Handeln vorlegen und kann an sonsten Schalten und Walten wie sie möchte. Damit wurden nicht nur die Steuerzahler enteignet, welche den Bau und die Unterhaltung der Autobahnen bezahlten und nun PKW-Maut abdrücken dürfen. Bisher hatten die Bundesländer die Hoheit über ihre Abschnitte der Autobahnen. Das dürfte aber deren geringstes Problem sein. Denn sogar der Länderfinanzausgleich wurde abgeschafft. Jan Jaeschke zitierte zum Überraschen einiger die Linken-Politikerin Wagenknecht, welche sinngemäß sagte, damit sei das föderale System in Deutschland abgeschaft. Das sieht Jaeschke genau so. Ein weiterer Schritt zur Errichtung der totalen “Diktatur der Toleranz”. Denn nun können sich nicht einmal mehr die Bundesländer gegen die Bundesregierung wehren da sie auf Geldleistungen angwiesen sind.

Doch wie gewohnt kam auch noch ein positiver Teil: zum Abschluss des Abends ging Jaeschke auf die anstehende Bundestagswahl ein. Kürzlich wurde er als Wahlkampfleiter für den Landkreis Rhein-Neckar gewählt. Das grobe Wahlkampfkonzept konnte er nun den Anwesenden aus dem ganzen Kraichgau vorstellen. Natürlich wird Sinsheim wieder einen Schwerpunkt der Wahlbemühungen bilden. Selbstverständlich wird die NPD aber überall wahrnehmbar sein. Um das zu schaffen rief Jaeschke alle Teilnehmer zur aktiven Wahlkampfhilfe auf. “Eine Partei ist immer nur so gut, wie die Summe ihrer Mitglieder”, so der Wahlkampfleiter. “Und wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft deren Mitglieder viel zu leisten im Stande sind wenn es sein muss” fuhr er fort.

Wer sich für den anstehenden Wahlkampf melden möchte, kann das über info@npd-rhein-neckar.de tun. Jeder kann in seinem Ort Flugblätter verteilen. Darüber hinaus werden Helfer für Infostände, für die Plakatierung (hier insbesondere mit eigenem Auto oder als Fahrer der Wahlkampffahrzeuge) und für sonstige Veranstaltungen gesucht. Wer nicht durch eigenen Einsatz helfen kann, sollte eine Wahlkampfspende leisten. Schon für 5€ können 1000 Flugblätter oder 150 Aufkleber bestellt werden. Spenden sind an folgendes Konto zu richten:
IBAN : DE18670900000001903004
BIC : GENODE61MA2
Verwendungszweck: Bundestagswahl 2017

Wer bei künftigen Veranstaltungen der NPD Rhein-Neckar oder den regelmäßigen Stammtischen teilnehmen möchte, darf sich gerne über info@npd-rhein-neckar.de melden. Stammtische finden mehrfach monatlich und in fast jeder größeren Stadt der Region statt.

Ein Bericht der NPD Sinsheim.
Die Sinsheimer Nationaldemokraten berichten nun auch aktuell auf twitter.

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